Vertrieb in der Hotellerie auf einen Blick: Die Kunst (und die Kosten), Betten zu füllen
In der Hotellerie ist der Vertrieb ein bisschen wie Partnervermittlung: Man versucht, den richtigen Gast mit dem richtigen Zimmer zum richtigen Preis über den richtigen Kanal zu verbinden... ohne dabei zu viel vom Gewinn zu verlieren.
In der Hotellerie ist der Vertrieb ein bisschen wie Partnervermittlung: Man versucht, den richtigen Gast mit dem richtigen Zimmer zum richtigen Preis über den richtigen Kanal zu verbinden... ohne dabei zu viel vom Gewinn zu verlieren.
Und hier beginnt der ewige Tanz zwischen direkten und indirekten Kanälen.
Der indirekte Weg: Die notwendigen Mittelsmänner
Indirekte Kanäle sind wie die Freunde, die Sie jemandem „vorstellen“, nützlich, mächtig, aber sie verlangen eine Vermittlungsgebühr.
Lassen Sie uns die Hauptakteure aufschlüsseln:
- OTAs (Online Travel Agencies) – Die Schwergewichte: Booking.com, Expedia, Agoda und ihre regionalen Verwandten. Sie bringen enorme Sichtbarkeit, nehmen aber eine Provision von 15–25 % für das Privileg. Denken Sie an sie als die digitale Werbetafel der Hotellerie – hell, sichtbar, aber teuer im Unterhalt.
- Flash Sales / Last-Minute-Apps – Hohe Reichweite, tiefere Rabatte (manchmal 20–30%). Gut zum Füllen von Zimmern in letzter Minute, nicht so gut für Ihren ADR (durchschnittlicher Tagespreis).
- Traditionelle B2B- und Großhändler – Das „altmodische“ Netzwerk von Reisebüros, Reiseveranstaltern und Bettenbanken. Sie sind vielleicht nicht schick, aber sie bewegen immer noch ernsthafte Mengen, besonders bei Paketen oder Gruppenreisen.
- Nischen- und neue Kanäle – Die Neulinge, die Innovation und Konnektivität in den Vordergrund stellen.
Plattformen wie HyperGuest verändern das Spiel, indem sie eine direkte Verbindung zwischen Hotels und Reiseanbietern ermöglichen und unnötige Vertriebsebenen umgehen.
Anstatt hohe Provisionen zu zahlen, können Hotels direkt mit Reisebüros, TMCs oder Reiseveranstaltern Preise aushandeln, die Kontrolle behalten, Margen verbessern und die Markteinführungszeit beschleunigen.
Betrachten Sie es als den "Vertriebs-Disruptor", schneller, fairer und gebaut für das vernetzte Zeitalter.
Sehen Sie sich unsere Vergleichstabelle für indirekten Vertrieb hier anDer direkte Weg: Die Beziehung besitzen
Direkte Kanäle sind der Ort, an dem ein Hotel seine Markenstärke ausspielt – mehr Kontrolle, bessere Daten und in der Regel auch besserer Gewinn.
Hier ist, was sie auszeichnet:
- Hotel-Website & Buchungsmaschine – Das eigene Terrain. Investitionen in UX, Fotos, Videos und eine starke Buchungsmaschine können ohne Zwischenhändler beeindruckende Konversionen erzielen. Klar, es gibt Kosten (Zahlungsgateways, Technologiegebühren), aber das sind Investitionen, keine Provisionen.
- Callcenter / Telefonreservierungen – immer noch überraschend effektiv für bestimmte Segmente (denken Sie an Geschäftsreisende, ältere Reisende oder Treueprogramm-Mitglieder). Kosten bestehen: Personal, Schulung, Telekommunikation, aber der menschliche Touch kann Geschäfte abschließen, die Websites nicht können.
- Laufkundschaft – Der traditionellste und günstigste Akquisitionskanal (keine Provision, aber unvorhersehbar). Eine Erinnerung daran, dass Lage, Beschilderung und Außenwirkung immer noch wichtig sind.
- E-Mail, CRM & Treueprogramme – Goldgruben für Folgegeschäfte. Der ROI liegt hier nicht in rohen Buchungen, sondern im Customer Lifetime Value, den Ihnen keine OTA liefern kann.
Sehen Sie sich hier unsere Tabelle zum Vergleich des Direktvertriebs an
Die klügsten Hoteliers wissen, dass es nicht Direkt vs. Indirekt ist, sondern Direkt und Indirekt, strategisch ausbalanciert.
Nutzen Sie OTAs, um neue Gäste zu gewinnen. Nutzen Sie Ihre direkten Kanäle, um sie zu binden.
Die goldene Regel? „Zahlen Sie nicht zweimal Provision für denselben Gast.“
Distribution im Gastgewerbe geht nicht nur um den Verkauf von Zimmern, sondern um die Steuerung von Sichtbarkeit, Rentabilität und Gästebeziehungen in einer sich ständig verändernden Landschaft.
Ob Sie nun Ihre OTA-Mischung optimieren, Next-Gen-Plattformen wie HyperGuest erkunden oder Ihren Website-Conversion-Funnel verbessern: Denken Sie daran: Jeder Kanal hat seinen Preis, aber auch seinen Zweck.
Die Mischung zu meistern ist der Beginn des wahren Ertragsmanagements.