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Der KPI-Wandel: Neugestaltung der Ertragsmanagement-Kennzahlen

Diese Entwicklung zielt darauf ab, die komplexen Aspekte von Rentabilität und Gästeerfahrung genauer abzubilden. Hier untersuchen wir die wichtigsten Entwicklungen bei KPIs, die

E von Enzo Aita
Einblicke June 26, 2024

Im dynamischen Bereich des Revenue Managements in der Hotelbranche hat sich der Schwerpunkt bei den Key Performance Indicators (KPIs) erheblich verschoben. Diese Entwicklung zielt darauf ab, die komplexen Aspekte der Rentabilität und des Gästeerlebnisses genauer widerzuspiegeln. Hier untersuchen wir die wichtigsten Entwicklungen bei KPIs, die derzeit die Landschaft verändern:

1. Von RevPAR zu GOPPAR.

RevPAR (Revenue per Available Room) war der Branchenstandard, der hauptsächlich die Umsatzleistung maß.

GOPPAR (Gross Operating Profit per Available Room) entstand, um ein klareres Bild der Rentabilität zu liefern, indem Betriebskosten berücksichtigt werden.

2. Von RevPAR zu TRevPAR (Gesamtumsatz pro verfügbarem Zimmer).

Hotels betrachten jetzt TRevPAR, das alle Einnahmequellen wie Speisen und Getränke, Spa-Dienstleistungen und andere Nebeneinnahmen umfasst. Dies hilft, den Gesamtumsatz pro verfügbarem Zimmer zu verstehen, insbesondere bei Unterkünften wie Resorts oder All-Inclusive.

3. Von RevPAR zu NRevPAR (Nettoerlös pro verfügbarem Zimmer).

Mit steigenden Vertriebskosten passt NRevPAR den RevPAR an, indem die Kundenakquisitionskosten abgezogen werden, was eine genauere Messung des Umsatzes nach diesen Ausgaben ermöglicht.

4. Von RevPAR zu RevPAG (Revenue per Available Guest).

Um Umsatzstrategien mit gastzentrierten Ansätzen in Einklang zu bringen, betrachtet RevPAG den pro Gast generierten Umsatz. Dies fördert Strategien, die auf die Steigerung der Gästeausgaben und -zufriedenheit abzielen.

5. RPI (Revenue Penetration Index)

Häufig im Wettbewerbsbenchmarking verwendet, vergleicht RPI den RevPAR eines Hotels mit dem durchschnittlichen RevPAR seiner Wettbewerbsgruppe und bietet Einblicke in den Marktanteil und die Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern.

Wir haben Chema Herrero Hernández, CEO & Gründer von Bedsrevenue.com, interviewt und ihn gefragt:

Basierend auf Ihrer umfassenden Erfahrung als Revenue Manager, welche Key Performance Indicators (KPIs) überwachen Sie täglich und warum?

6. EBITDA pro verfügbarem Zimmer

Auf dem Weg zur Profitabilität konzentrieren sich einige Hoteliers auf EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) pro verfügbarem Zimmer, um die Performance der unteren Gewinnzone zu verstehen.

7. CostPAR (Cost per Available Room)

Da das Kostenmanagement immer wichtiger wird, verfolgt CostPAR die Gesamtkosten, die mit dem Betrieb eines verfügbaren Zimmers verbunden sind, und hilft, betriebliche Effizienzen zu identifizieren und zu kontrollieren.

8. Gästezufriedenheitsindex

Die Integration von Gästezufriedenheitswerten (z. B. NPS - Net Promoter Score) mit finanziellen KPIs wird immer üblicher. Dies hilft, die Gästeerfahrung mit der finanziellen Leistung zu korrelieren.

9. Nachhaltige Umsatzkennzahlen

Da Nachhaltigkeit zu einem zentralen Thema wird, entstehen Kennzahlen wie SRevPAR (Sustainable Revenue per Available Room), die die Umsatzzahlen anpassen, um nachhaltige Praktiken und deren finanzielle Auswirkungen zu berücksichtigen.

Sicherlich gibt es zahlreiche KPIs, und nicht alle Arten von Unterkünften übernehmen die gleichen. Die Wahl hängt weitgehend von Unterschieden in Produktangeboten, Dienstleistungen, Zielorten und Saisonalität ab. Identifizieren Sie die KPIs, die am besten zu Ihrer Strategie passen, und Sie sollten eine Verbesserung Ihrer Leistung sehen.